Lippstadt, 29.11.2014, von M. Hoffmeier

THW Lippstadt übt unter erschwerten Bedingungen

Am Samstag gegen 16.30 Uhr wurde der Fachberater des THW Lippstadt via Funkmeldeempfänger zu einem landwirtschaftlich arbeitenden Betrieb in Lippstadt alarmiert. „ Bei Reinigungsarbeiten an einer Maschine gab es eine Verpuffung, unbekannte Anzahl an Mitarbeiter der Firma betroffen“.

So war die Rückmeldung des Einsatzleitfahrzeuges der Feuerwehr Lippstadt, die bei der Herbstabschlußübung die Kommunikation zwischen den THW Einheiten übernommen hatte. Beim Eintreffen des Fachberaters, Markus Hoffmeier und nach einer ersten Lageerkundung mit der Feuerwehr, wurde für den Technischen Zug und der Fachgruppe Beleuchtung Alarm ausgelöst.  

All dies war der Beginn der Herbstabschlußübung des THW Lippstadt, die durch den Ortsbeauftragten Heinz Marke vorbereitet und organisiert wurde.

Die Eingänge zum Schadensort waren durch Trümmerteile verlegt, von außen hörte man schon Hilfeschreie…

Nach einer Erkundung durch die Atemschutzgeräteträger der ersten Bergungsgruppe, begann man mittels Plasmaschneidgerät, einen Zugang in die Halle zu schaffen. Danach erst konnten die Einsatzkräfte zu den „ Verletzten“ vordringen. Diese wurden erst Rettungsdienstähnlich versorgt, um dann in eine schonende Rettung überzugehen. Hierbei wurden verschiedensten Rettungsmethoden, wie z.B. der Leiterhebel oder Rettung über Rollgliss, eingesetzt.

„Die Verletztendarsteller wurden vorher realistisch geschminkt, um auch realitätsnah üben zu können“ so Marke.

Die Fachgruppe Beleuchtung hatte indes die Aufgabe, die Gebäudefassade und den Vorplatz auf einer größeren Strecke, die Schadenstellen im inneren der Hallen und einen fiktiven Hubschrauberlandeplatz blendfrei auszuleuchten.

Die Führung des Technischen Zuges unterlag dem Zugführer Klaus Breitkopf, der mit der Resonanz und der Abarbeitung der einzelnen Aufgaben seiner Kameraden sichtlich zufrieden war. „ Ziel so einer Übung ist u.a auch das Erlernte von der Theorie in die Praxis umzusetzen, und hier auch einmal unter anderen Bedingungen das Funkkonzept „Digitalfunk“ zu testen.“

„ Dank an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lippstadt, die uns mit dem ELW1 bei der Übung im Rahmen der Kommunikation gut unterstützt haben. Denn in einem richtigen Einsatz fährt der Fachberater auch zur Einsatzleitung und Unterstützt im Rahmen des Unterstellungsverhältnisses. Dies wollten wir diesmal mit in die Übung einbauen,“ so Marke.

Zum Abschluss der Übung wurde bei einer heißen Suppe, die das THW Küchenteam schnell noch zubereitet hatte, ein Resümee der Übung gehalten


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