Lippstadt, 05.09.2022, von THW Regionalstelle Arnsberg, Abteilung Ehrenamt

Hoher Besuch in Lippstadt

Zum ersten Jahrestag vom Starkregen 2021 begrüßen die THW-Ortsverbände Lippstadt und Soest am Do, 14.07.2022, Landrätin Eva Irrgang

Es ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die Deutschland je erlebt hat: das Unwetter Mitte Juli 2021. Für das Technische Hilfswerk (THW) folgte der größte Einsatz in seiner mehr als 70-jährigen Geschichte. Über mehrere Monate leisten die Helferinnen und Helfer des THW rund 2,6 Millionen Einsatzstunden in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen. Rund 17.000 Einsatzkräften aus allen 668 THW-Ortverbänden waren im Einsatz – und somit auch die Ortsverbände Soest und Lippstadt. „Nach dem 14. Juli 2021 folgten für uns anstrengende und eindrucksvolle Monate, die niemand von uns so schnell vergessen wird“, erinnert sich Sascha Meyer, Leiter der Regionalstelle Arnsberg.

Sowohl Vertreter vom Ortsverband Lippstadt als auch vom Ortsverband Soest freuten sich zu diesem besonderen Jahrestag Landrätin Eva Irrgang und Kreisbrandmeister Thomas Wienecke begrüßen zu dürfen und mit ihnen gemeinsam die Eindrücke aus dem letzten Jahr Revue passieren zu lassen. Ungefähr drei Monate lang waren beide Ortsverbände mit insgesamt 69 Helferinnen und Helfern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz, um in den betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten. Die Liste der zu bewältigenden Aufgaben nach Starkregen „Bernd“ war lang: Von Pumparbeiten über das Räumen von Trümmern, der Strom und Wasserversorgung bis hin zur Deichverteidigung, der Baufachberatung oder dem Brückenbau – das THW konnte seine gebündelte Expertise einbringen. 

Dass Einsätze in extremen Größenordnungen aktuell häufiger zuschlagen, zeigte zuletzt auch das Sturmtief Emmelinde. Am 20. Mai 2022 hinterließ ein Tornado eine Schneise der Verwüstung in Lippstadt. Auch hier waren beide Ortsverbände im Einsatz.

Bei einem Rundgang durch die Liegenschaft in Lippstadt informierte sich Eva Irrgang über beide Einsätze und machte sich einen Eindruck von der Ausstattung und den Fähigkeiten des Technischen Hilfswerks. Beim gemeinsamen Gespräch im Anschluss bedankte sich die Landrätin bei den Helferinnen und Helfern, die bei Hochwasser, Schneechaos und Tornado immer zur Stelle sind. Wichtig sei es, dass im Ernstfall die Zusammenarbeit im Katastrophenschutz funktioniert und das sei im Kreis Soest der Fall


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