Jugendgruppe übt mit EGS

Von Max Stoffel

Am Samstag den 01.06.13 hatte die THW Jugend einen Jugenddienst unter dem Motto Einsatz-Gerüst-System. Zuerst gab es die Theorie von Max Stoffel erklärt damit die Jugendlichen auch verstanden wie das EGS funktioniert, weil viele zum ersten Mal das EGS benutz haben. In der Praxis sind wir dann erst klein angefangen und haben den Schwierigkeitsgrad erhöht. Zum Mittagessen brauchten wir dann auch noch einen Tisch und eine Sitzbank. Da das EGS so vielfältig ist haben wir alles daraus gesteckt. Das Ergebnis war überraschen und wir hatten sogar noch ein Dach gesteckt da es regnete. Als wir fertig mit essen waren haben wir das ganze auseinander genommen. Wir wollten das ganze

aber noch auf Schiene bauen und da der Ortsverband Lippstadt die Teile für EGS Bahn hat konnten wir uns ein Gestell auf Schienen stecken. Als wir es aufgebaut

hatten mussten wir die ganzen Teile noch Ordentlich aufräumen. Danach endete der Jugenddienst.

Ausflug in die Vergangenheit

Zu einem Ausflug in die Vergangenheit startete am Samstag die THW Jugend zum Bergbaumuseum nach Bochum.

Der erste Höhepunkt war die Fahrt unter Tage in den 2,5km langen Bergbau Stollen. Dort staunten die Jungendlichen über die alten Maschinen aus der Geschichte der Bergbaus. Großes Interesse fanden besonders die Einsatzgeräte der Grubenwehr wie der Schleppkorb und andere Geräte aus dem Bereich „stützen - bergen - retten", die teilweise auch in der Arbeit der Jugendlichen beim THW Verwendung finden.

Anschließend fuhren die Besucher mit dem Förderkorb auf eine Höhe von 56m bis and die Spitze des Förderturms. Von hier aus reichte der Blick über weite Teile des Ruhrgebiets.

Die Museumsrallye gab spielerisch Einblicke in die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet.

Für alle Teilnehmer war es eine interessante Reise durch die Geschichte und zurück wieder in die heutige Zeit. 

THW Jugend OV Lippstadt und OV Meschede kooperieren erfolgreich

 „Einen Blick über den Tellerrand hinaus sollte der erste Besuch der THW Jugend OV Meschede sein", so sagte Petra Tebart, die Leiterein der Jugendgruppe aus Meschede. Mit dem Begriff „Tellerrand" war dann - so Tebart - der „Stimm Stamm" gemeint. So besuchte die Jugendmannschaft aus dem Hochsauerlandkreis die „Kollegen" der THW Jugend vom OV Lippstadt.

Nachdem die Lippstädter Jugendlichen zunächst „ihren" Stützpunkt vorgestellt hatten, stand eine gemeinsame Ausbildung auf dem Programm, durchgeführt von Werner Nolte, dem Jugendleiter des OV Lippstadt.

Das Motto dieses Besuchs lautete: „Helfen ist nicht schwer". An zwei Samstagen erlernten die Jugendlichen die Grundzüge der Ersten Hilfe: das Auffinden und Ansprechen von Personen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und das Anlegen von Verbänden. Gemeinsam wurde gearbeitet und schnell waren die Grenzen zwischen beiden Jugendgruppe aufgehoben.

„Diese Kooperation soll in der kommenden Zeit durch weitere Kontakte und Gegenbesuche ausgebaut und vertieft werden", waren sich Petra Tebart und Werner Nolte einig. 

So stehen im Sommer weitere gemeinsame Aktionen auf den Plänen der Jugendgruppen beim THW in Lippstadt und Meschede.